§ 22 EnFG: Umlagensenkung für elektrisch angetriebene Wärmepumpen
Sie betreiben eine elektrisch angetriebene Wärmepumpe und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Dafür gibt es nun gute Nachrichten: Der Gesetzgeber sieht eine Reduzierung staatlicher Umlagen auf den Strompreis Ihrer Wärmepumpe vor.
Für Wärmepumpen-Strom werden zwei staatlich festgelegte Umlagen abgesenkt: die KWKG-Umlage und die Offshore-Netzumlage. Beide Umlagen werden auf 0,00 Cent pro Kilowattstunde reduziert. Die gesetzliche Grundlage hierfür bildet § 22 des Energiefinanzierungsgesetzes (EnFG). In der Vergangenheit machten diese beiden Umlagen zusammen einen spürbaren Bestandteil Ihres Wärmepumpen-Strompreises aus.
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
- Der Strom wird in einer elektrisch angetriebenen Wärmepumpe verbraucht.
- Die Wärmepumpe ist über einen eigenen Zählpunkt mit dem Stromnetz verbunden.
- Sie gelten nicht als Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des § 2 Nr. 20 EnFG.
- Gegen Sie bestehen keine offenen Rückforderungsansprüche aufgrund eines Beschlusses der Europäischen Kommission zu unzulässigen Beihilfen.
§22 EnFG – Umlagenreduzierung bei Wärmepumpen auf Grundlage des EnFG (Energiefinanzierungsgesetz)
Kunden mit einer Wärmepumpe (separate Messung) haben einen Anspruch auf die Reduzierung der Umlagen (KWKG und Offshore-Netzumlage) auf 0 Cent.
Damit die Umlagenreduzierung berücksichtigt werden kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Der Strom wird in einer elektrisch angetriebenen Wärmepumpe verbraucht.
- Die Wärmepumpe ist über einen eigenen Zählpunkt mit dem Stromnetz verbunden.
- Sie gelten nicht als Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des § 2 Nr. 20 EnFG.
- Gegen Sie bestehen keine offenen Rückforderungsansprüche aufgrund eines Beschlusses der Europäischen Kommission zu unzulässigen Beihilfen.
Die Privilegierung kann rückwirkend nur für das Kalenderjahr 2025 in Anspruch genommen werden.

